Forschung

„Wasser ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen überhaupt. Umso wichtiger ist es, das Wasser vor Verschmutzung zu schützen oder wirksam zu reinigen. Die Projekte leisten dazu einen wertvollen Beitrag“, bringt es Bundesforschungsministerin Johanna Wanka auf den Punkt. Wasser ist bedingungslos schützenswert – wenn schon nicht aus Liebe zur Natur, dann um uns selbst nicht den sprichwörtlichen Hahn abzudrehen.

Der Schlüssel zu einem besseren Umgang mit – oder auch nur neue Erkenntnisse zu – Wasser, ist eine intensive Forschungstätigkeit. Weltweit arbeiten Experten an der hydrologischen Grundlagenforschung oder tüfteln an Lösungen für praktische Probleme. Die Herausforderungen rund ums Wasser beschränken sich nicht auf bestimmte Regionen oder Länder, sondern unterscheiden sich lediglich in ihrer Charakteristik: während Industrienationen vor allem mit Verschmutzungen und Belastungen (z. B. durch Medikamente) zu kämpfen haben, beschäftigen südlich gelegene Länder vor allem Wassermangel und Hygiene. Artensterben und ökologische Gefährdung sind indes global. Ihre Spende für eine Initiative zum Thema Wasser ist nicht nur gut angelegt, sondern im wahrsten Sinne überlebenswichtig.

Forschungseinrichtung



Kjell Inge Røkke investiert für Plastikstaubsauger-Schiff

Laut BBC – Bericht versprach der norwegische Milliardär Kjell Inge Røkke (60) am 16 Mai 2017, den „Löwenanteil“ seines Vermögens zu spenden, um Ozean vom Plastik zu befreien. Um welchen Betrag es sich handelt, wurde nicht bekannt gegeben. Forbes zufolge wird Røkkes Vermögen auf 2,9 Milliarden US-Dollar geschätzt. „Das Meer hat mir große Möglichkeiten gegeben Mehr…

Entdeckung: Raupe als Plastik-Recycler

Die Forscherin italienischer Herkunft Federica Bertocchini hat die Raupe durch einen Zufall bei der Reinigung eines Bienenstocks entdeckt. Die Biologin arbeitet an der Universität Santander in Nordspanien und untersucht Hühnerembryos. Jedoch ist ihr Hobby, Bienen zu züchten. Die Raupe ist für die Imker wie die Pest, so Bertocchini. Während der Säuberung eines Bienenstocks hat sie Mehr…

Bellandursee an der Schwelle der Apokalypse. Gibt es noch eine Hoffnung?

Belandursee liegt in Bangalores, in der drittgrößte Stadt Indiens. Heute ist nichts mehr von dem Paradies übrig, das noch vor wenigen Jahrzehnten hier zu sehen war. Die Stadt zog die Menschen mit ihrem idealen Klima an: Dank der guten Lage über dem Meerspiegel (900 Meter Höhe) war es da nicht zu kalt und nicht zu Mehr…

Sorgen um Arktis: Plastikmüll ist schon da und nimmt zu

Laut Statistik landet 2,7 Millionen Tonnen Plastik ins Meer. Bisher wurden fünf große Abfallsammelstellen festgestellt. Aktueller Veröffentlichung deutscher und belgischer Forscher zufolge, befinden sich größere Plastik-Müll-Stücke im Wasser des Arktischen Ozeans. Nach der Durchführung von Simulationen, könne sich die sechste Abfallsammelstelle im Barentssee bilden. Bereits während einer Expedition im Jahr 2015 haben die Forscher des Mehr…

Chemiecocktail des Todes

Sonnencreme schützt die Haut vor gefährlicher UV-Strahlung, greift aber die Flora und Fauna im Meer stark an. Dies ist schon seit einigen Jahren bekannt, dennoch wissen dies zu wenige Leute. Sonnenschutz ist wichtig. Jedoch sollte man beim Kauf darauf achten, zu welcher man greift, denn es gibt zwei verschiedene Arten von der Lichtschutzcreme. Einmal die Mehr…

Die Wasserblase „Ooho“ – die bessere Flasche

Das Londoner Start-Up Unternehmen „Skipping Rocks Lab“ hat, um den stetigen Kauf von Plastikflaschen rund um den Globus (1 Million pro Minute) entgegenzuwirken, eine äußerst innovative Alternative entwickelt: Essbare Wasserblasen aus einer robusten Algenmembran. 2018 soll „Ooho“ auf den Markt kommen, die offizielle Testphase beginnt in wenigen Wochen. Das Wasser wird von einer Membran umschlossen, Mehr…

Wasser ist das Lebensmittel Nummer 1

Millionen Menschen weltweit haben in unserer heutigen Zeit immer noch keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser. Wasser bedeckt zu 71 % unseren Planeten. 97 % davon ist Salzwasser. Nur 1% der Wasservorräte weltweit ist direkt als Trinkwasser verfügbar und extrem ungleich verteilt. Wir Deutschen, das bedeutet Ich und Sie, verbrauchen durchschnittlich 130 Liter pro Tag für Mehr…

Tsunami – Die lauernde Gefahr

Das Wort „Tsunami“ (jap. „tsu“-Hafen; „nami“-große Welle) wurde vermutlich von den Fischern geprägt , die das Phänomen einer großen Wasserwelle im Hafen beschreibt, welche zuvor auf offener See als solche nicht wahrgenommen wurde, jedoch am Ufer eine große Gefahr für die Bewohner darstellt. Ursachen dieser Tsunamis können Seebeben, Erdrutschen oder Vulkanausbrüchen sein. ENTSTEHUNG Tsunamis bedingen Mehr…

Titicacasee: einzigartiges Naturparadies stirbt an Vergiftung

Umweltorganisationen wie der Global Nature Fund (GNF) warnen seit langem: der Titicacasee kollabiert. Der größte See Südamerikas und sein Ökosystem werden seit Jahrzenten von ungeklärten Abwässern vergiftet – und das trotz der enormen Bedeutung für seine Anwohner: wirtschaftliche Grundlage und Trinkwasserreserve für die ganze Region. Der Tod des Lebensraums für Mensch und Natur scheint unausweichlich. Mehr…

Pestizide sind eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt

Für eine möglichst effiziente Landwirtschaft werden vielerorts Pestizide eingesetzt. Besonders gefährliche Pestizide, wie DDT, wurden zwar bereits vor mehr als 30 Jahren verboten und lassen sich dennoch auch heute noch in Böden und in Gewässern nachgewiesen werden. Die Wirkung von Pestiziden lässt sich nicht kontrollieren. So werden sie schnell eine Gefahr für die biologische Vielfalt.